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Wie kam's zum Folklore-Tanzklub von Prof. Mag. Ing. Peter Schneeweis 1990 begannen einige Mitglieder der Tanzrunde Schmelz aktiv zu werden und versuchten neue Wege. Einer war die Gründung der Anfängergruppe, die 1991 von Ingrid Englahner und Lisa Erber begonnen wurde. Im selben Jahr gründeten Martin Pokorny und Gitti Lanik, die damals bereits bei Raimund assistierte, eine Tanzrunde in der Bäckerstraße. Diese war in erster Linie gegründet worden um auf Seminaren gelernte, auch schwierige Tänze, gegenseitig weiterzugeben. Angesprochen sollten dabei in erster Linie gut fortgeschrittene Tänzer werden, die ihrerseits in der Lage sind, diese Tänze auch weiterzuverbreiten. Ab diesem Zeitpunkt wurden von Mitgliedern der Tanzrunde, insbesondere auch von Ingrid Englahner, Ingrid Paul, Brigitte Peterka und anderen, immer wieder Kurse an Volkshochschulen über Internationale Folkloretänze angeboten. 1994 übernahm Werner Ackerl die Anfängergruppe der Tanzrunde Schmelz. 1995 Gründete Peter Probst seinen eigenen Tanzkreis. Werner Ackerl hält ab 1996 regelmäßig Kurse an der Volkshochschule Meidling und ab 1997 im WUK Seniorenzentrum. Auch ab 1997 übernimmt er von Werner Mixan das Tanzen in der Bildungswerkstatt Breitenfurt. 1998 wurde die Idee geboren, das tänzerische Sommerloch doch zu schließen. In den Schulferien ruhte alles, nur Österreichisches Volkstanzen wurde einmal wöchentlich von der Volkstanzgruppe Hella Wald angeboten. Natürlich traf man dann dort viele Tänzer der Tanzrunde Schmelz, die dann halt auf Österreichische Tänze reduziert waren. Da man einen Einzelnen im Sommer kaum eine wöchentliche Verpflichtung zumuten kann, lud ich alle pädagogisch aktiven Tänzer ein, bei einem Sommertanzen mitzumachen und zwei bis drei Tanztermine zu Übernehmen. 1998 gab es dann das erste Sommertanzen. Es waren 10 Abende, beginnend am ersten Dienstag im Juli, jeweils von 19:00 bis 21:30h. Die Tanzleiter waren: Werner ACKERL, Ingrid ENGLAHNER, Martina KIENER, Gitti LANIK, Martin POKORNY, Peter PROBST und Peter SCHNEEWEIS. Bald kamen dann noch Helga HOLZINGER und Martin GILLINGER dazu. Somit waren es dann 2003 neun Tanzleiter, die das Sommertanzen durchführten. Nach zögerndem Beginn stieg die Besucherzahl rasch und heute kommen 50 bis 80 Tänzer zu den Tanzabenden. Bei diesen hohen Besucherzahlen war es nicht mehr möglich mit normalen tragbaren Radiogeräten und ohne Mikrophon zu arbeiten. So wurde eine Musikkiste gebastelt und zwei Funkmikrophone mit Empfängern angeschafft. Finanziert wurden diese Ausgaben durch Spenden der Tänzer. Somit gab es auf einmal ein Vermögen, die Anlage ist ca. 1400.-€ wert, das niemand gehörte. Das Sommertanzen war so aufgebaut, dass zuerst ca. 80 Minuten unterrichtet wurde, dann gab es eine viertel Stunde Pause und die restliche Zeit wurden Wunschtänze ohne weitere Erklärung getanzt. Dabei zeigte sich, dass doch etliche Tänzer nach dem Unterrichtsteil den Tanzplatz verließen, da sie die Tänze nicht konnten oder diese für sie zu schwer waren. Damit erhob sich die Frage nach einer "Perfektion für das Wunschtanzrepertoire" für Anfänger, die nicht an einem Samstag stattfindet. Dazu braucht man einen Turnsaal der möglichst wenig kostet. Den bekommt man aber nur als Verein. Die Notwendigkeit, einen günstigen Saal für das Tanzen zu bekommen, und das Problem mit dem herrenlosen Vermögen führte dann dazu, dass Martin Gillinger und ich den Verein "Folklore-Tanzklub" gründeten. Außer den neun Tanzleitern des Sommertanzens wurden noch Clemens Purtscher als zusätzlicher Tanzleiter und Susi Safranek als Organisatorin von Tanzseminaren bei der Gründungsversammlung als Gründungsmitglieder aufgenommen.
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